Das Videoarchiv der DFA repräsentiert mit seinen umfangreichen Beständen nationaler und internationaler Ereignisse aus Politik, Sport und Gesellschaft ein Viertel Jahrhundert deutscher Geschichte. Die Reporter und Kameramänner der DFA haben damit seit 1983 aber auch ein gutes Stück deutscher Fernseh- und Mediengeschichte mitgeprägt. Ihre Berichte und Live-Reportagen von den Brennpunkten des Geschehens sind Teil unseres Bildgedächtnisses geworden.

Als Dienstleister und Broadcaster für namhafte nationale und internationale Sender wie n-tv, CNN, SAT.1, PRO7, DW und viele andere waren die Journalisten und SNG’s der DFA bei fast allen nachrichten-relevanten Ereignissen der letzten 20 Jahre vor Ort und sendeten ihre Bilder über den Äther.

Ob Mauerfall in Berlin oder Hochwasser an Elbe und Rhein, ob Bundestagwahl oder Geiselnahme, ob Präsidentenwahl in Washington oder Regierungssturz in Moskau, in unserem Archiv finden Sie Ereignisse, Geschichten und Geschichte.

Der Videobestand umfasst zur Zeit etwa 21.000 Stunden Material, bestehend aus Rohmaterial, Off-Mazen, Reportagen, Interviews, Porträts und sendefertigen Beiträgen.

Das DFA-Archiv versteht sich als Medienquelle der Film-, Fernseh- und Medienbranche und ist für alle Interessierten offen. Es befindet sich bei laufendem Betrieb z.Z. in einem Restrukturierungsprozess, der die Digitalisierung des Bestandes mit einschließt. Dies dient der Sicherung wie auch der besseren Nutzbarkeit des Materials durch Interessenten und Kunden.


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Schreiben zur RAF-Selbstauflösung
Bei der Nachrichtenagentur Reuters in Köln ging am 20. 4.1998 ein als echt eingestuftes achtseitiges Fax ein, in dem die Rote Armee Fraktion (RAF) ihre Selbstauflösung bekannt gab. Damit ging eines der blutigsten Kapitel bundesdeutscher Geschichte zuende.
Format
BetaSP
Datum
20.04.1998
Material
ca. 1h
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1998: Viagra-Einführung in Deutschland
Der Wirkstoff gegen Erektionsstörungen beim Mann kam kurz nach der Einführung in den USA auch in der Bundesrepublik unter dem Namen Viagra auf den Markt. Schnell war die blaue Pille als Potenzmittel im Gespräch und der nachfolgende Streit um die Kostenübernahme zwischen Patienten und gesetzlichen Krankenkassen hielt die Gerichte jahrelang in Atem.
Format
BetaSP
Datum
03.08.1998
Material
ca. 10min
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Thyssen und Krupp geben Fusion bekannt
Mit der Bekanntgabe der Fusion der beiden deutschen rheinischen Industrieriesen entstand das fünftgrößte Industrieunternehmen und zugleich das größte Stahl- und Rüstungsunternehmen der Republik mit über 190.000 Beschäftigten.
Format
BetaSP
Datum
20.10.1998
Material
ca. 20min
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Krenz’ Haftantritt
Egon Krenz, Ex-Generalsekretär des ZK der SED, wehrte sich jahrelang gegen die gegen ihn erhobene Anklage wegen „Totschlags und Mitverantwortung für das Grenzregime der DDR“. Als der Bundesgerichtshof im November 1999 die Revision gegen das 1997 gegen ihn ergangene Urteil verwarf, wurde das Urteil rechtskräftig und Krenz trat am 13.1.2000 seine Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt in Berlin-Hakenfeld an.
Format
BetaSP
Datum
13.01.2000
Material
ca. 22min
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Steffi Grafs Rücktritt vom Profitennis
Sichtlich schwer fiel der erfolgreichsten deutschen Tennisspielerin aller Zeiten der Rücktritt vom Profitennis. Innerlich bewegt und ohne professionelle Attitüde trat sie vor die versammelten Journalisten, um weiteren Spekulationen um ihre Zukunft ein Ende zu bereiten.
Format
BetaSP
Datum
13.08.1999
Material
ca. 30min
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Christo: Reichstagsverhüllung
Bereits im Vorfeld der Verhüllung polarisierte das Kunstvorhaben, besonders aber die Parlamentarier des Bundestages, die ihm zustimmen mussten. Christo brauchte mehre Anläufe und über 20 Jahre Vorarbeit bis schließlich 292 Abgeordnete für das Vorhaben und 223 dagegen votierten. In den zwei Woche der Verhüllung, als über 100.000 Quadratmeter silbern glänzender Stoffbahnen den Reichstag bedeckten, war der Reichstag einmal mehr der Mittelpunkt Berlins.
Format
BetaSP
Datum
17.07.1995
Material
ca. 25min
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Rücktritt Lafontaine als Bundeswirtschaftsminister
Das von Gerhard Schröder und Lafontaine eingegangene Zweckbündnis zum Sieg der Bundestagswahl 1998, mit der Trennung von Parteivorsitz und Kanzleramt, führte nach dem Wahlsieg der rot-grünen Koalition im September 1998 schnell zu der erwarteten Krise der beiden sozialdemokratischen Führungspersönlichkeiten.
Format
BetaSP
Datum
13.11.1999
Material
ca. 20min
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Schwebebahnunglück Wuppertal
Ursache des folgenschweren Unglücks war Fahrlässigkeit bei Bauarbeiten an dem weltberühmten, und bis dahin als sicherstes Verkehrsmittel der Welt geltendenden Wahrzeichen der Stadt. Eine vergessene Metallklammer lässt den Zug aus seiner Führungsschiene gleiten und in die Tiefe stürzen. Bilanz: drei getötete Fahrgäste und 59 weitere, teils schwer verletzte Personen.
Format
BetaSP
Datum
12.04.1999
Material
ca. 30min
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GSG 9 Einsatz in Bad Kleinen
Ziel des Polizeieinsatzes, an dem rund 100 Beamte von BKA, GSG 9 und Polizei teilnahmen, war es, die RAF-Terroristen Hogefeld und Grams auf dem Bahnhof des mecklenburgischen Bad Kleinen festzunehmen. Hogefeld konnte überwältigt werden, Grams sowie der GSG 9 Beamte Newrzella starben bei einem Schusswechsel. Die Mängel des Einsatzes lösten eine öffentliche Debatte aus, die zum Rücktritt von Bundesinnenminister Rudolf Seiters führte.
Format
BetaSP
Datum
27.06.1993
Material
ca. 20min
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Ramstein: Flugzeugansturz einer C-5 Galaxy
Zwei Jahre nach dem verheerenden Unfall einer italienischen Kunstflugstaffel bei einer Flugschau, mit 70 Toten und rund 350 Verletzten, stürzte ein US-Transportflugzeug kurz nach dem Abheben in Ramstein ab. 13 Insassen der C-5 Galaxy kamen uns Leben. Brisant war, dass die Absturzstelle nur ca. eine Flugminute vom US-Munitionsdepot Miesau entfernt lag. Wäre die Maschine auf das Lager, in dem Giftgasgranaten gelagert wurden, abgestürzt, hätte Ramstein eine zweite Katastrophe erlebt.
Format
BetaSP
Datum
29.08.1990
Material
ca. 2h
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